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STEILe Infos

Zurück zum Campus?

Teststrategien für eine Rückkehr an den Campus.

Schon gehört? Am Freitag (26.02.) hat Bundesminister Heinz Faßmann erste Pläne zur Öffnung der Hochschulen mit entsprechender Teststrategie vorgestellt (Details siehe unten). In einer Pressekonferenz - what else. ;-)

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aktualisiert am 09.03.2021
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Endlich spricht die Politik über uns Studierende.

Die ÖH WU setzt sich schon seit Monaten dafür ein, dass sich die Diskussion nicht immer nur auf die Schulen konzentriert. Für uns Studierende ist die Situation mindestens genau so belastend und für viele von uns auch bedrohlich - vor allem finanziell, weil gerade viele Jobmöglichkeiten wegfallen.  

Die WU hat sehr gut reagiert, aber trotzdem geht manches auch besser.

Keine Frage, diese Pandemie ist für niemanden einfach. Sie belastet uns tagtäglich - im Beruf, im Studium, im Freundeskreis, in der Familie. Im Vergleich zu anderen Hochschulen geht es uns gut. Trotzdem kann man immer besser werden. Genau dafür setzen wir uns ein. Denn je länger die Uni zugesperrt ist, desto mehr leidet die Qualität und Fairness im Studium. Sei es wegen der "Abgabehärte" bei den Onlineprüfungen oder den einfach aufgezeichneten Vorlesungen, die das Studium vielfach zu einem reinen Selbststudium verkommen lassen oder vielem anderen.  

Da geht noch mehr!

Es ist gut, dass die Politik jetzt erste Maßnahmen zur Öffnung der Uni vorgestellt hat. Aber wir sind der Meinung: da geht noch mehr. Das finde übrigens nicht nur ich so, sondern auch unsere Rektorin. Wir werden nicht locker lassen und in den nächsten Tagen weitere Aktionen setzen: mit ganz konkreten Vorschlägen und dem Angebot, dass wir als Studierendenvertretung aktiv mithelfen, damit eine Rückkehr an den Campus schneller möglich ist. Bei all dem sind wir natürlich nicht naiv, sondern haben die allgemeine Lage im Blick. Denn Corona ist gefährlich. Und aktuell gibt es in unserer Altersgruppe die höchste Inzidenz. Alle Vorschläge werden das natürlich berücksichtigen.

Überblick zu den aktuellen Ankündigungen des Wissenschaftsministeriums

  • Negativer Corona-Test als Eintrittskarte: Die Regierung arbeitet gerade an einer neuen Gesetzesgrundlage, damit Hochschulen mit Testungen schneller geöffnet werden können. Das Ministerium sicher für die Tests auch eine Finanzierung zu, die bei Bedarf aufgestockt
  • Prioritätensystem bei Vorlesungen: LVs sollen priorisiert werden, um bestimmte Studierendengruppen Vorrang zu geben - u.a. StudienbeginnerInnen für die STEOP-Phase.
  • Bibliotheken sollen wieder zugänglich gemacht werden (ist bei uns an der WU ohnedies der Fall, wenngleich auf 400 Plätze und zeitlich begrenzt)
  • Lernzonen sollen unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen wieder zugänglich sein. Freie Hörsäle sollen als „offene Lernorte“ zur Verfügung gestellt werden.
  • Die psychologische Studierendenberatung soll um 40% ausgebaut werden.

Genaue Zeitpläne oder Details - etwa zur psychologischen Beratung - wurden noch nicht genannt. Einen ausführliche Zusammenfassung der Pressekonferenz findest du auf science.orf.at.

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aktualisiert am 09.03.2021
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