So geht in der nächsten Prüfungswoche garantiert nichts mehr schief

STEIL Online Story Dezember 2016

"Raus aus dem Prüfungsraum - rein ins Leben!" Mit diesem Motto starten viele von uns direkt nach der Prüfungswoche zurück in ein Leben voller Freizeit und im jetzigen Fall literweise Punsch mit Turbo. Funktioniert doch ganz gut, bis uns diese gewisse Mail von LPIS wieder zurück auf den Boden der Tatsachen bringt. Man will auf keinen Fall ausschließen, dass es da keine guten Nachrichten gäbe, doch manchmal hat es eben ganz und gar nicht so geendet, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit den folgenden Tipps und Trick passiert dir das garantiert nicht mehr.

 

Den Start nicht verschlafen!

Wir beginnen gleich mit einer wirklich schlechten Nachricht: Den größten Fehler machen viele Studierende schon vor dem Start. Dieser ist nämlich schnell gemacht. Denn wer glaubt, es reiche, sich kurz vor einer Prüfung über den Prüfungsstoff beziehungsweise den Prüfungsmodus zu informieren, der täuscht sich. Schon nach der ersten Lehrveranstaltung sollte klar sein, was die Anforderungen sind. Reicht es, die Vorlesung zu besuchen oder muss ich zusätzliche Skripte und Bücher lesen? Informiere dich rechtzeitig über die Prüfung und die Schwierigkeit jener. Dadurch kannst du dir auch leichter Lernziele setzen.

 

Die richtige Planung ist das A und O!

Der nächste Schritt ist ein entscheidender – die Planung. An einer sinnvollen Planung scheitern viele. Zuallererst sollte man sich einen Überblick über den Stoff verschaffen. Dazu stöbert man am besten in Ruhe durch den ganzen Stoff und liest sich grob den Inhalt durch. Dadurch kannst du auch einschätzen, wie viel Zeit du investieren musst. Ein guter Lernplan kann allerdings nur funktionieren, wenn du deine eigenen Lern- und Merkfähigkeiten gut einschätzen kannst.

Egal, wie gut die Merkfähigkeit des einzelnen Studenten ist, der Zeitplan sollte keinesfalls zu ambitioniert sein. Es sollte nicht nur genügend Zeit für das Wiederholen des Lernstoffes eingeplant werden, sondern auch sogenannte Zeitpuffer geben. Die Rede ist hier von Stunden und Tagen während der Lernphase, die bewusst freigehalten werden.

Wichtig ist auch, dass du dir alle notwenigen Termine notierst und in deine Planung miteinbeziehst. Denn all das Lernen bringt dir nichts, wenn du auf die Prüfungsanmeldung vergisst.

Extra Tipp: Lies im STEIL vom Oktober nach, welche genauen Tipps zum richtigen Zeitmanagement es gibt und wie du sie am besten umsetzen kannst. Download Ausgabe Oktober

 

Immer am Ball bleiben!

Jetzt geht es an das richtige Lernen für die Prüfungen, Zwischentests oder die SBWL Aufnahmeverfahren. Sieh zu, dass du von Anfang an mitlernst. Es kann nämlich schwierig werden, wenn du am Ende der Vorlesungen draufkommst, dass du seit der ersten Einheit nichts verstanden hast und nun in einer Woche den ganzen Stoff aus zehn Einheiten aufholen musst. Wir empfehlen, dir bei den Notizen und Mitschriften auch zu notieren, in welcher Einheit und zu welchem genauen Bullet Point du diese erstellt hast. Dadurch kannst du alle Materialien gut ordnen.

 

Den Ablenkungen entkommen!

Als Nächstes geht es an das Finden eines geeigneten Lernortes. Der richtige Lernort ist etwas sehr Persönliches. Es bleibt dir überlassen ob du in die Bibliothek gehst oder einfach zu Hause lernst. Der Vorteil der Bibliothek ist vor allem die dort herrschende Ruhe und die geringe Ablenkung. Außerdem geben dir die fleißigen Studierenden einen extra Motivationsschub. Um wirklich jede Form der Ablenkung zu vermeiden, solltest du dein Handy entweder in den Spind sperren oder aus/auf Flugmodus schalten. Für komplette Stille sind auch Ohrenstöpsel zu empfehlen.

 

Jetzt geh ich’s an!

Ein ganz großer Punkt beim Lernen und der Vorbereitung auf Prüfungen ist die Motivation. Mit ihr steht und fällt alles, denn ohne Motivation bringen auch die ganzen Lerntipps nichts. Such dir am besten etwas aus, womit du dich nach der Prüfung belohnen willst. Während der Lernphase solltest du dir außerdem auch noch einen Ausgleich zum vielen Lernen suchen. 

Extra Tipp: Sport ist nicht nur ein super Training, er fordert außerdem die Konzentration!

 

Belohne dich selbst!

Der Zeitplan sollte nicht zu straff sein. Außerdem solltest du auch nach dem Mittagessen einen Spaziergang einlegen, um die Konzentration am Nachmittag zu erhöhen. Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn du Pausen machst! Es hat sowieso wenig Sinn, 15 Stunden am Stück zu lernen. Am besten merkst man aber selbst, ob man sich überhaupt noch etwas merkt oder ob man einen Pause braucht. Ist am Ende des Tages alles geschafft, sollte man sich selbst belohnen: Freunde treffen, gut essen oder ins Kino gehen. 

 

Last Minute Tipps

…denn es ist noch nicht alles zu spät ;-)

  1. Keine Panik! Dadurch wird alles nur noch schlimmer.
  2. Hole das Beste aus dir heraus und konzentriere dich auf den Stoff, der zur Prüfung am wahrscheinlichsten kommen könnte.
  3. Lerne so, dass du es halbwegs verstehst und auch bei der Prüfung anwenden kannst.
  4. Wiederhole den Stoff. Falls du das nicht tust, besteht die Gefahr, dass du bei den letzten Kapiteln merkst, dass du die ersten Kapitel wieder vergessen hast.
  5. Nachdem du alles wiederholt, halbwegs gelernt und noch Zeit hast, dann gehe auch den Stoff durch, den du als nicht so wichtig abgestempelt hast.
  6. Glaube an dich! Sei locker und denke positiv, auch wenn es schwer fällt.

 

It’s over!

Es ist soweit. Der Tag der Prüfung ist gekommen. Achte während der Prüfung auf die Zeit, sodass du nicht erst in letzter Minute den Antwortbogen ausfüllst und dadurch möglicherweise das Kreuzchen falsch setzt. Wenn die Prüfung vorbei ist versuche zu beherzigen: Die Prüfung ist geschrieben und grübeln hilft jetzt auch nicht mehr. Du hast dein Bestes gegeben und dann kann ja nicht allzu viel schief gehen.

 

Wir wünschen viel Erfolg für die nächsten Prüfungen! 

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STORY VON Nadja riahi und reyhan ates


Donnerstag, 08.12.2016 um 16:30

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