How to Lebenslauf

STEIL Online Story Jänner 2017

Der Lebenslauf ist ein Fixpunkt jeder Bewerbung und deine persönliche Visitenkarte im Bewerbungsverfahren. Hier kannst du dich und deine fachlichen Leistungen übersichtlich präsentieren und beim zukünftigen Arbeitgeber einen guten Eindruck hinterlassen. Doch ein überzeugender CV schreibt sich nicht von selbst. Wie also verfasst man den perfekten Lebenslauf?

 

Gut Ding braucht Weile

Um die passenden Informationen und Kompetenzen für die ausgeschriebene Stelle aufzubereiten, braucht es Zeit. Die solltest du dir auch nehmen. Überleg dir, welche Aussagen passend sind und den Empfänger interessieren könnten. Wichtig ist auch, dass dein Lebenslauf klar strukturiert ist und eine persönliche Note hat. Standardbewerbungen landen meist im Papierkorb, aber auch zu viel Kreativität kann sich negativ auswirken. Ein weiteres No-Go: Rechtschreibfehler. Kontrolliere deine Unterlagen mehrmals und gib sie am besten einer dritten Person zum Durchlesen.

 

Welche Informationen sind relevant?

Folgende Punkte solltest du unbedingt erwähnen: Kontaktdaten, Geburtsdaten, Nationalität, Ausbildung, Berufserfahrung, Sprach- und EDV-Kenntnisse, Zusatzqualifikation und bei männlichen Bewerbern den Präsenzdienst. Natürlich kannst du auch Hobbys und persönliche Interessen angeben, allerdings sollten diese nicht mehr Platz einnehmen als deine Haupttätigkeiten (Ausbildung und Berufserfahrung).

Deine Schulbildung führst du als angehender WU-Absolvent ab der Oberstufe an, wobei Spezialisierung und der Name der Institution nicht fehlen sollten. Unklar ist auch immer wieder, welche beruflichen Stationen für den Personalverantwortlichen interessant sind. Solange du noch keine jahrelange fachrelevante Erfahrung gesammelt hast, ist jede Art der Berufserfahrung nennenswert. Überzeugend in einem Bewerbungsprozess sind auch außeruniversitäres Engagement und Weiterbildungen.

 

Die Form deines Lebenslaufs

Der tabellarische Lebenslauf ist einfach am Computer zu erstellen und zu ändern und bietet eine geordnete Zusammenfassung deiner Kompetenzen. Zwei Seiten zur Auflistung deines Werdegangs sind in Österreich üblich. Natürlich darf dein CV auch kürzer oder länger ausfallen, solange die Struktur und Übersichtlichkeit nicht verloren gehen. In Mitteleuropa solltest du zusätzlich ein Bewerbungsfoto dem Lebenslauf beifügen. Achte dabei auf Aktualität und einen professionellen Eindruck, Urlaubs- oder Freizeitfotos sind Tabu. Eine Zeitleiste mit Monat und Jahr hilft dir außerdem bei der Gliederung deiner bisherigen Erfahrungen. In den letzten Jahren hat sich die „amerikanische“ Form des Lebenslaufs durchgesetzt – das heißt, du fängst mit der aktuellsten Information an und gehst dann in umgekehrter chronologischer Reihenfolge vor.

 

Quick Tipps für einen optimalen Lebenslauf:

  • Nimm dir Zeit zur Erstellung deines Lebenslaufs.
  • Überleg dir, welche Informationen passend sind.
  • Achte darauf, was in der Stellenausschreibung gefordert wird.
  • Kontrolliere deinen Lebenslauf auf Rechtschreibfehler.
  • Achte auf ein professionelles und aktuelles Foto.
  • Erstelle eine Zeitleiste zur übersichtlichen Gliederung.

 

PS: Beim „Free Monday“ des ZBP (montags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr) kannst du deinen Lebenslauf kostenlos mit einem Berater optimieren und dir weitere wertvolle Tipps holen. Vergiss aber nicht dich vorher anzumelden!

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STORY VON marina gallob


Donnerstag, 12.01.2017 um 18:30

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