17% mehr Budget für 100% mehr Qualität im WU-Studium

Jetzt ist's fix: Die WU bekommt um17 % mehr Geld. Wir werden jetzt dafür sorgen, dass diese 60 Millionen Euro mehr auch tatsächlich zu mehr Qualität in deinem WU-Studium führen.

Die Leistungsvereinbarungen für die Periode 2019-2021, welche die WU mit dem Ministerium über das Budget führen muss, sind abgeschlossen. Auch wir als ÖH WU haben uns dabei bereits im Vorhinein auf allen Ebenen dafür eingesetzt, dass die WU einen guten Abschluss erzielen kann – mit Erfolg! Das Budget der WU wächst von 363 auf 424 Millionen Euro an. Das bedeutet eine Steigerung von 17 Prozent.

Mit der Budgetsteigerung einhergehend sollen bis 2021 auch insgesamt 30 neue Professuren geschaffen werden. Eine Maßnahme, die vor allem auch die Betreuungsrelation zwischen Professoren und Studenten verbessern soll. Aktuell fallen an der WU auf einen Professor knapp 244 ordentliche Studierende und auf einen Uni-Lehrer 37.

Konkrete Maßnahmen

Das große Ziel vom Budgetzuwachs muss sein, dass das zusätzliche Geld auch tatsächlich für die Verbesserung der Lehre eingesetzt wird. Unser Auftrag als ÖH WU ist es jetzt, sicherzustellen, dass mehr Geld auch tatsächlich in die Lehre fließt und somit auch zu mehr Qualität in deinem WU-Studium führt. Nämlich mit konkreten Maßnahmen, die gesetzt werden müssen, um zu fairen Studienbedingungen an der WU studieren zu können.

1.Ausbau von Sommer- und Winteruni

Die Studienbeschleunigungsprogramme, die von der ÖH WU vor rund 20 Jahren ins Leben gerufen wurden, erfreuen sich größten Zuspruchs. Das Interesse an den Kursen ist hoch. Sommerund Winteruni sind auch für viele extrem wichtig, um zielstrebig und vor allem schnell(er) studieren zu können. Wir brauchen aber unbedingt mehr Angebot in dringend benötigten Planpunkten (z.B. Wirtschaftsrecht, AMC3, ...), damit den Studienbeschleunigungsprogrammen auch wirklich der Turbo eingebaut wird. Zudem ist es auch sinnvoll, einen Fokus nicht nur auf ein großes Angebot für jene, die gerade noch am Anfang ihres Studiums sind, zu legen, sondern alle Studierenden, unabhängig vom Studienfortschritt, zu unterstützen.

2. Ausbau der SBWLs

In den vergangenen Semestern ist es uns immer wieder gelungen, durch teilweise harte Verhandlungen mit den Instituten und dem Rektorat neue SBWLs, aber auch zusätzliche Plätze für dich zu schaffen. Jetzt ist es aber an der Zeit zu überlegen, welche Themen und Schwerpunkte für die Zukunft gesetzt werden sollen und in welche Richtung sich auch die WU weiterentwickeln will. Besonders stark nachgefragte SBWLs müssen im Sinne eines nachfrageorientieren SBWL-Managements erweitert werden. Aber es braucht auch zukunftsweisende Spezialisierungen, die uns Studierende auf die Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung und der sich ständig wandelnden, modernen Arbeitswelt vorbereiten. Für uns steht fest, dass jeder WU-Student die Möglichkeit haben muss, einen Platz in seiner Wunsch-SBWL zu bekommen und sich so bereits ab dem Bachelorstudium in einem Bereich zu spezialisieren.

3. Mehr Kurse

Die Schwierigkeiten, die es zu Beginn des Semesters bei den Anmeldungen im Bereich Wirtschaftsrecht und weiteren Punkten gegeben hat, bestätigen eines: Wir fordern mehr Angebot für bessere Leistung, sodass wir gute Bedingungen vorfinden. Wir werden uns daher vehement dafür einsetzen, dass die Kurse massiv ausgebaut und erweitert werden. Denn es geht uns nicht darum, mehr Plätze in den bestehenden Kursen zu schaffen. Wir wollen eine Verbesserung in der Lehre und Kurse, in denen auch die Möglichkeit gegeben ist, sich einzubringen und mitzuarbeiten. Wir wollen vermeiden, dass zwar mehr Plätze geschaffen werden, die Qualität im Studium aber nicht steigt. Außerdem ist es auch ein erklärtes Ziel des Rektorats, das Betreuungsverhältnis zu verbessern. Genau dieses Bekenntnis zu mehr Qualität in der Lehre werden wir auch einfordern und vehement für mehr Kurse eintreten!

 

Die Ursachen lösen, nicht Symptome bekämpfen!

Unser Ziel als ÖH WU ist es jedenfalls, dass wir jetzt nicht die Symptome bekämpfen, sondern an den wirklichen Ursachen arbeiten. Klar ist, dass es eine der größten Hürden im Studium nicht geben würde, wenn bereits jetzt ausreichend Kurse vorhanden wären. Gemeint ist natürlich das LPIS-Anmeldelotto.

Dass wir mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sein können, wenn sich die Wartelisten immer mehr füllen, ist klar. Dass man sich um 13:59:59 Uhr für die heiß begehrten Plätze anmelden muss, verdeutlicht diese Katastrophe. Genauer betrachtet ist das LPIS aber natürlich nicht die Ursache, sondern nur der Auswuchs des Problems. Uns geht es darum, ausreichend Kurse und Plätze zu schaffen!

Mehr Geld für mehr Qualität in deinem WU-Studium!

Daher liegt unser Fokus auf den Ausbau von Kursen und SBWLs, damit die Studienbedingungen an der WU für jeden einzelnen Studenten verbessert werden können und wir somit auch mehr Qualität und Fairness ins WU-Studium bringen können.

Die nächsten Wochen und Monate werden wir in den verschiedensten Gremien, in Institutskonferenzen, Gesprächen mit dem Rektorat und dem Senat unsere Anliegen vorbringen und uns mit großer Überzeugung für spürbare und echte Verbesserungen in deinem WU-Studium einsetzen!

Denn jetzt geht's darum, dass das zusätzliche Geld auch wirklich in die Lehre fließt und nicht im System versickert.


Montag, 17.12.2018 um 13:59

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