Volkswirtschaft

STEIL vom Februar 2015

Programmdirektor: PD ao.Univ.Prof. Dr. Christian Bellak
Unterrichtssprache: deutsch, teilweise englisch

Dauer: 4 Semester, Vollzeitstudium
ECTS: 120 ECTS (inkl. 20 ECTS Masterarbeit)
Akademischer Grad: ›Master of Science (WU)‹
Start: Jedes Wintersemester
Bewerbungsfrist: Anfang April – Ende Mai
Auslandssemester: möglich
Bewerber: ca. 100
Aufnahme pro Jahrgang: ca. 100

 

Worum geht‘s? 

Wenn IS-LM-AS-AD für dich mehr als nur Aneinanderreihungen von Buchstaben sind und Spieltheorie bei dir nichts mit Super Mario zu tun hat, dann könnte der VWL-Master genau das Richtige für dich sein. Hier lernst du, anhand welcher Grundlagen wirtschaftliche und politische Entscheidungen getroffen werden, wie Forschungsdesigns entwickelt und empirische Analysen interpretiert werden. Mit Abschluss des Programms sollst du Handlungsempfehlungen in schwierigen wirtschaftlichen Situationen bereitstellen und eigenständige Untersuchungen durchführen können. Beim anwendungsorientierten Schwerpunkt findest du Kurse, die klassische Themengebiete, wie Wirtschaftspolitik oder Finanzwissenschaft, abdecken. Beim mathematisch orientierten Schwerpunkt findest du eher Kurse, wie »Probability & Statistics« oder »Econometrics«. Die relativ große Auswahl an Vertiefungsfächern ermöglicht es dir, dich näher zu spezialisieren, zum Beispiel auf »Arbeitsmarktökonomik« oder »Internationale Wirtschaft«. 

 

Wie komm ich rein? 

Im Gegensatz zu anderen WU Masterprogrammen musst du für den VWL-Master kein kompliziertes, aufwendiges Auswahlverfahren über dich ergehen lassen. Das hat den einfachen Grund, dass der Andrang auf Masterplätze bei weitem nicht so groß ist wie bei anderen Programmen. Um die formalen Kriterien zu erfüllen, musst du 15 ECTS im Fach Volkswirtschaft und 7 ECTS im Fach Mathematik/Statistik/Ökonometrie absolviert haben. Somit ist es auch durchaus möglich, mit einem Bachelor in BWL den Master in VWL zu machen. 


Wie sind meine Karriereaussichten?

Der VWL-Master schließt zwar klassische Karrieren in Privatunternehmen nicht unbedingt aus, aber fördert diese auch nicht sonderlich. Wenn du also von vornherein weißt, dass du später einmal dein eigenes Unternehmen gründen oder als Manager in einem internationalen Konzern arbeiten möchtest, solltest du dich vielleicht doch lieber für einen Master mit BWL-Schwerpunkt entscheiden. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch für VWLer genügend Auswahl gibt. Ein Großteil der Absolventen nimmt Funktionen im öffentlichen Sektor oder in der Interessensvertretung ein. Sozialpartner, wie Wirtschafts- oder Arbeiterkammer, könnten also deine zukünftigen Arbeitgeber werden. Interessierst du dich besonders für Politik, könntest du hier als Berater fungieren oder dich selbst politisch engagieren. Dein Abschluss qualifiziert dich außerdem dazu, eine akademische Karriere an einer Universität oder an einem Forschungsinstitut anzustreben. 


Was sagen die Master- Studierenden?

»Im Masterprogramm VWL kann man durchaus Neues dazulernen, sofern andere Spezialisierungsfächer als im Bachelor gewählt werden. Im Vergleich zum Bachelor wird mehr mit Daten und Statistikprogrammen gearbeitet. Allerdings finde ich es zu wenig pluralistisch ausgerichtet und man könnte einen größeren Schwerpunkt auf Makroökonomie legen. Die Trennung in einen mathematischen und einen anwendungsorientierten Zweig ist ziemlich strikt. Die mangelnde Möglichkeit der Kursanrechnung ist problematisch und freiere Wahlmöglichkeiten wären durchaus wünschenswert. So kann man sich etwa den anspruchsvolleren Ökonometriekurs nicht anrechnen lassen.«

Ruth Kreuz, 3. Semester 


»Für alle, die sich für wirtschaftspolitische Abläufe interessieren, stellt der Volkswirtschaft-Master eine gute Wahl an der WU dar. Im Rahmen von Spezialisierungen gibt es die Möglichkeit, sich mit verschiedenen wirtschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen, wie z.B. Verteilungsfragen, Entwicklungsökonomik, Sozialpolitik, uvm. Diejenigen, die bereits den VWL-Bachelor an der WU absolvierten, erwartet teilweise ein »more of the same«. Die Studierenden reklamieren das Fehlen von alternativen volkswirtschaftlichen Ansätzen (Plurale Ökonomik) und die teilweise unkritische Auseinandersetzung mit den gelehrten Inhalten.«

Susanne Reither, Mastervertretung VW.SozÖk.SEEP 


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Broschüre - Master

PDF (8 MB)